„Wir wollen hier keine amerikanischen Verhältnisse“ / DIE LINKE kritisiert Anstieg von Minijobs

09. August 2017  Allgemein, Pressemitteilungen

2016 war jede/r fünfte abhängig Beschäftigte ein Minijobbender. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der LINKEN bei der Bundesregierung hervor. Demnach ist die Zahl der Minijobbenden, die dies zusätzlich zum Hauptberuf ausüben müssen,  in den letzten zehn Jahren um fast 50 Prozent gestiegen. Der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE) kritisiert: „Minijobs sind unsicher, niedrig entlohnt und führen zu Minirenten. Sie sind eine Falle, besonders für Frauen.“

Zdebel führt den Anstieg der Minijobs auf die Regierungspolitik der vergangenen 15 Jahre zurück. „Mit der Agenda 2010 und der Ausweitung des Niedriglohnsektors haben Rot-Grün und später die Große Koalition die Büchse der Pandora geöffnen“, so Zdebel. „Wir wollen  hier keine amerikanischen Verhältnisse. Das Einkommen muss im hier und jetzt, und auch im Alter zum Leben reichen. Dafür braucht es einen Mindestlohn von 12 Euro. Minijobs müssen in sozialpflichtige Beschäftigung umgewandelt werden.“​

  • Zur Antwort der Bundesregierung geht es hier


Ausdruck vom: 15.12.2017, 02:47:22 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/wir-wollen-hier-keine-amerikanischen-verhaeltnisse-die-linke-kritisiert-anstieg-von-minijobs/
© 2017 Hubertus Zdebel, MdB