Mülheim an der Ruhr muss RWE Aktien verkaufen

26. September 2018  NRW, Pressemitteilungen

RWE sorgt aktuell dafür, dass der Hambacher Forst abgeholzt wird, um weiterhin Braunkohle zu fördern. Gleichzeitig betreibt der Klimakiller Nr.1 in Europa Stellenabbau, um die Gewinnmargen zu erhöhen. Dazu erklärt Hubertus Zdebel, Umweltexperte der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag mit Bürgerbüro in Mülheim an der Ruhr: „Es wird Zeit, dass die Stadt sich endlich von den RWE Aktien trennt. Es braucht ein deutliches Zeichen für eine soziale und ökologische Politik; diese ist mit RWE nicht zu machen. Statt ein Großunternehmen zu fördern, welches Profite auf Kosten von Mensch und Natur macht, sollte die Stadt in erneuerbare, kommunale Energieversorgung investieren. Mülheim kann dann eine Vorreiterrolle im Ruhrgebiet spielen.“

Andrea Mobini, Kreissprecherin von DIE LINKE. Mülheim an der Ruhr: „Die Grünen müssen sich überlegen, ob sie weiterhin an einem Unternehmen festhalten wollen, welches Braunkohle fördert und Klimaaktivistinnen und -aktivisten mit Prozessen überzieht. Sie haben die Chance, bei den Beratungen für den nächsten Haushalt einen wichtigen Schritt in Richtung ökologischer Stadt zu gehen, indem sie den Verkauf aller RWE-Aktien durchsetzen. Auch Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), fordert inzwischen öffentlich den Verkauf kommunaler RWE-Aktien.“


Ausdruck vom: 16.10.2018, 20:54:25 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/muelheim-an-der-ruhr-muss-rwe-aktien-verkaufen/
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