Marode Reaktoren – Maroder Katastrophenschutz

06. März 2018  Atomenergie, NRW

„Der Katastrophenschutz in Deutschland im Falle einer nuklearen Katastrophe im belgischen Tihange scheint genau so marode zu sein wie die dortigen Reaktoren. Ausgerechnet für Jugendliche und Kinder, die besonders sensibel auf radioaktive Strahlung reagieren, fehlt es an geeigneten Atemmasken, mit denen die Aufnahme von radioaktiven Partikeln begrenzt werden könnte. Das ist unglaublich,“ kommentiert der aus Münster stammende Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) Meldungen, dass es für Jugendliche und Kinder keine entsprechenden Atemschutzmasken gebe.

Zdebel weiter: „Es ist gut, dass die Städteregion sich umfassend auf den Ernstfall vorbereitet, um im schlimmsten Fall die Folgen einer radioaktiven Wolke so weit wie irgend möglich zu begrenzen. Wirklichen Schutz kann es aber nur geben, wenn die maroden Reaktoren in Tihange und Doel endlich abgeschaltet werden.“

 


Ausdruck vom: 20.10.2018, 14:33:21 Uhr
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© 2018 Hubertus Zdebel, MdB