Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke darf keine Lösung sein

„Statt Atommeiler in Bayern länger am Netz zu lassen, können ohne Probleme vorhandene Gaskraftwerke zur Überbrückung von Stromengpässen eingesetzt werden. Das vermeidet Atomrisiken und noch mehr Atommüll, für dessen dauerhafte Lagerung in Bayern die Staatsregierung ohnehin keine Verantwortung übernehmen will.“

Mit diesen Worten reagiert der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE, Sprecher für den Atomausstieg) auf Forderungen der Wirtschaft in Bayern, den Betrieb von Atomkraftwerken über das Jahr 2022 hinaus zu verlängern.

„Söder und die CSU in Bayern müssen endlich ihre Hausaufgaben erledigen und z.B. das unverantwortliche Ausbremsen der Windenergie beenden. Die Bundesregierung muss der bayerischen Staatsregierung klar machen, dass es eine erneute Laufzeitverlängerung für gefährliche Atommeiler nicht geben wird.“

  • Zum Netzeausbau (in Thüringen und Bayern) und dem von der Bundesregierung vorgelegten „Energieleitungsausbaubeschleunigungsgesetz“ hat der zuständige MdB bei der Fraktion DIE LINKE, Ralph Lenkert, am letzten Donnerstag im Bundestag Stellung bezogen. Hier seine Rede und der Link zum Video.

 


Ausdruck vom: 17.02.2019, 01:22:13 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/laufzeitverlaengerung-fuer-atomkraftwerke-darf-keine-loesung-sein/
© 2019 Hubertus Zdebel, MdB