Kein Atommüll nach Ahaus – Atomtransporte, Strahlenmüllexporte und Uranfabriken stoppen!

„Gefährliche und sinnlose Atomtransporte in das Zwischenlage Ahaus müssen endlich aufhören und die Uranfabriken in Gronau und Lingen endlich stillgelegt werden. Ebenso müssen die Exportplanungen für Atommüll aus Jülich in die USA beendet werden.“ Mit dieser klaren Ansage nimmt der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel, Sprecher für den Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE. Stellung zu den aktuellen atompolitischen Themen anlässlich der zum Abend stattfindenden Mahnwache vor dem Bundesumweltministerium in Bonn.

Aus Garching und auch Jülich soll hochradioaktiver Atommüll vermutlich im nächsten Jahr nach Ahaus, obwohl dieses Zwischenlager nicht ausreichend gesichert ist und die Genehmigung bereits Mitte der 2030er Jahre ausläuft. „Die alternativen Planungen, den Jülich-Müll in die USA zu exportieren, halte ich für totalen Wahnsinn“, so Zdebel.

Zdebel weiter: „Es braucht neue Atommüll-Zwischenlager in Garching und Jülich und nicht einen atomaren Verschiebebahnhof nach Ahaus. Auch dort kann der hochradioaktive Atommüll nur für wenige Jahre aufbewahrt werden, weil dann die Genehmigungen ablaufen. Bundes- und Landespolitik müssen endlich aufhören, gegen die Bürgerinnen und Bürger zu planen, sondern müssen diese von vornherein in die Planungen und Sicherheitsfragen einbeziehen.“


Ausdruck vom: 20.11.2018, 05:22:49 Uhr
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