Giftmüll-Risiken beim Neubau der Rheinbrücke wird zum Thema in Berlin

08. Februar 2017  NRW, Pressemitteilungen, Umweltpolitik

DIE LINKE in Leverkusen teilt die Sorgen vieler Anwohner und Kritiker am geplanten baulichen Eingriff in die Giftmülldeponie Dhünnaue beim Neubau der Rheinbrücke. Der Kreisverband hatte den nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (DIE LINKE) umfassend informiert. Der Umweltpolitiker hat der Bundesregierung nun im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage einen ausführlichen Fragenkatalog zu den Gefahren und Risiken des baulichen Eingriffes vorgelegt.

Bastian Link, Kreissprecher der LINKEN Leverkusen, erklärt: „Wir gehen diversen Hinweisen nach, die auf eine massive Gefährdung der Gesundheit und Umwelt schließen lassen, sollte in die Giftmülldeponie eingegriffen werden. Alternativlösungen wurden kaum oder gar nicht geprüft.  Wir möchten darüber hinaus Klarheit über die Besitzverhältnisse auf dem Grundstück der Dhünnaue Nord erhalten. Die Informationspolitik der Bayer AG und von Straßen NRW war hier bisher völlig unzureichend.

Hubertus Zdebel (DIE LINKE), Mitglied des Bundestages, ergänzt: „Die Anfrage soll insgesamt mehr Licht ins Dunkle bringen und zugleich die vielen kritischen Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen in ihrem Streit für eine gerechte Lösung ermutigen. Nach bisherigen Stand ist ein Steuerdesaster wie beim Bau von Stuttgart 21 oder dem Berliner BER-Flughafen nicht ausgeschlossen. Wir befürchten, dass es im Falle eines baulichen Eingriffes zu erheblichen Mehrkosten kommt und die Gefahr ist auch, dass Bayer mit dem jetzigen Eingriff in die Giftmülldeponie auch von möglichen Folgekosten befreit werden würde. Wir wollen von der Bundesregierung wissen, wie sie dazu steht.“


Ausdruck vom: 21.09.2018, 04:01:27 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/giftmuell-risiken-beim-neubau-der-rheinbruecke-wird-zum-thema-in-berlin/
© 2018 Hubertus Zdebel, MdB