Fracking-Verbot ohne Ausnahmen statt Fracking-Forderung der FDP

19. Januar 2018  No-Fracking, Pressemitteilungen

Zu dem Pro-Fracking-Vorstoß der FDP erklärt Hubertus Zdebel, Bundestagsabgeordneter der LINKEN und Mitglied im Umweltausschuss: 

„Nach der Bundestagswahl und den gescheiterten Jamaika-Sondierungen lässt die FDP beim Fracking endgültig die Maske fallen. Ihr stellvertretender Fraktionsvorsitzender Michael Theurer trommelt nun vehement für den Einsatz der unbeherrschbaren Risikotechnik im Schiefergestein. Dabei haben die internationalen Erfahrungen gezeigt, dass Fracking zu weiträumigen Grundwasserkontaminationen und Erdbeben führt. Doch das ist der FDP egal. Entscheidend ist für sie lediglich, dass die Öl- und Gaskonzerne Profit auf Kosten der Allgemeinheit machen. 

Auch die dringend notwendige Energiewende taugt nicht zum Alibi für Fracking. Denn gefracktes Gas hat eine miserable Klimabilanz. Vielmehr müssen die Kohlekraftwerke in Deutschland zügig vom Netz genommen werden. Doch dafür steht die FDP gerade in den Landesregierungen, an denen sie beteiligt ist, nicht. Nordrhein-Westfalen ist dabei der negative Höhepunkt.

DIE LINKE steht für eine völlig andere Politik. Wir stellen die Gesundheit der Menschen und den Schutz der Umwelt in den Mittelpunkt. Daher fordern wir ein Fracking-Verbot ohne Ausnahmen.“


Ausdruck vom: 20.04.2018, 01:14:40 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/fracking-verbot-ohne-ausnahmen-statt-fracking-forderung-der-fdp/
© 2018 Hubertus Zdebel, MdB