Ein klares Ja zum geforderten „Braunkohle-Moratorium“

Hubertus Zdebel, MdB, Sprecher für den Atomausstieg der Fraktion der LINKEN im Bundestag kommentiert die heutige Forderung eines breiten Bündnisses bestehend aus Betroffenen, Naturschutzgruppen und kirchlichen Initiativen nach einem „Braunkohle-Moratorium“ für Rodungen, Umsiedlungen und Abrissarbeiten fürs Rheinland, der sich an Kohlekommission und Ministerpräsidenten der Kohle-Länder richtet, wie folgt:

„Die Forderung nach einem Braunkohle-Moratorium ist sehr zu begrüßen, denn RWE versucht mit aller Macht Fakten zu schaffen. Umso mehr Zwangsenteignungen, Umsiedelungen und Waldrodungen stattfinden, desto besser kann der Energieriese argumentieren, dass das alles doch nicht ‚umsonst‘ gewesen sein dürfe. Ein Moratorium würde derlei Heucheleien vorbeugen und die damit verknüpften Einzelschicksale abwenden. DIE LINKE kämpft für einen sofort beginnenden Kohleausstieg. Bis 2020 müssen die 20 schmutzigsten Kraftwerke vom Netz sein, damit die Klimaziele der Bundesregierung und des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können. Wir werden am 20. Oktober auf einer Fachtagung in Bergheim mit Betroffenen, UmweltaktivistInnen und GewerkschafterInnen diskutieren, wie ein sozialverträglicher Strukturwandel aussehen und wie weiter Druck auf die Bundesregierung gemacht werden kann.“

Mehr Hinweise zur Veranstaltung finden sich auf dieser Webseite .


Ausdruck vom: 21.11.2018, 08:07:31 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/ein-klares-ja-zum-geforderten-braunkohle-moratorium/
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