Atomenergie

Nachgefragt: BMU, BGE und Atommüll-Endlager-Filz?

16. Oktober 2019  Atomenergie

TweetAtommüll-Endlager-Filz? Michael Sailer, langjähriger Geschäftsführer des Öko-Instituts und Chef der Entsorgungskommission, einem Beratergremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), ist laut BMU „fachlich intensiv“ an der Entwicklung von Verordnungen zu den Sicherheitsanforderungen und den vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen nach dem Standortauswahlgesetz (StandAG) für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle im BMU Mehr »

Nachgefragt: Kenntnisse der Bundesregierung über Entwicklung eines Mini-Atomreaktors und neuem Uranbrennstoff durch URENCO

16. Oktober 2019  Atomenergie, NRW

TweetDas zu einem Drittel im Besitz der deutschen Atomkonzerne E.on und RWE befindliche Uran-Unternehmen URENCO entwickelt einen als Uran-Batterie bezeichneten neuen Atomreaktor und will außerdem deutlich höher angereichertes Uran herstellen. Weil die URENCO technisch atomwaffenfähiges Uran erzeugen könnte, unterliegt sie nach dem Vertrag von Almelo einer internationalen Kontrolle, an der Mehr »

Nachgefragt: Geschäftsbeziehungen der Gronauer Uranfabrik mit Südafrika

10. Oktober 2019  Atomenergie, NRW

TweetIn Gronau wird von der URENCO Uran zur Herstellung von Brennstoff für den Einsatz in Atomkraftwerken in aller Welt angereichert. Laut Geschäftsbericht von 2017 bestehen zwischen der URENCO und dem ehemaligen Apartheidsstaat Südafrika „Geschäftsmöglichkeiten“. Südafrika hatte damals auch mehrere Atomsprengköpfe in seinen Atomanlagen hergestellt und betreibt heute noch am Standort Mehr »

Nachgefragt: Atomtransporte mit Uranmüll von Gronau nach Russland

09. Oktober 2019  Atomenergie, NRW

TweetMit einer mündlichen Frage will der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE) von der Bundesregierung erfahren, welche Vereinbarungen es zu Atommüll-Transporten mit abgereichertem Uran von der URENCO-Fabrik in Gronau (NRW) nach Russland gibt. Mindestens ein solcher Transport mit 600 Tonnen abgereichertem Uran soll bereits stattgefunden haben(*). URENCO bezeichnet dieses abgereicherte Uran Mehr »

Demonstration Lingen – 26.10.2019 – Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen

09. Oktober 2019  Atomenergie

TweetAKW und Brennelementefabrik Lingen stilllegen! ++ Brennelement- und Uranexporte stoppen! ++ Raus aus Atom und Kohle – Erneuerbare jetzt! ++ Auftaktkundgebung: 26. Oktober 2019, 12 Uhr Bahnhof Lingen In der niedersächsischen „Atomstadt“ Lingen wird noch immer von einer atomaren Zukunft geträumt: RWE betreibt das AKW „Emsland“ (Lingen II) und ANF, Mehr »

Havariertes Atommülllager ASSE II: Rückholung so sicher und so schnell wie möglich – Statusgespräche sinnvoll!

26. September 2019  Atomenergie

TweetAls Reaktion über auftretende Verzögerungen und Probleme bei der Rückholung der atomaren Abfälle im havarierten Atommülllager ASSE II und zur weiteren Stärkung der Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützen der für Atomausstieg zuständige Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Hubertus Zdebel und der örtlich zuständige Bundestagsabgeordnete Victor Perli die Forderung der Kommunalvertretung (KV) und der Mehr »

World Nuclear Industry Report 2019: Atomenergie zu spät, zu teuer und kein Mittel gegen die Klimakrise!

25. September 2019  Atomenergie

TweetImmer wieder wird von interessierten Kreisen versucht, eine Renaissance der Atomenergie herbeizureden. Doch wirtschaftlich haben die Atomkraftwerke keine Chance gegen die Kosten der Erneuerbaren Energien. Das zeigt der neue World Nuclear Industry Status Report 2019: Atomenergie käme zu spät und sie wäre viel zu teuer. Deshalb sind sie keine Hilfe Mehr »

Verdrängte Atomgefahren: Uran in der Erde lassen – AKWs abschalten – Uranfabriken stilllegen!

12. September 2019  Atomenergie

Tweet„Die Nutzung der Atomenergie ist vom Anfang des Uranbergbaus über den Betrieb der Atommeiler bis hin zum nahezu ewig strahlenden hochradioaktiven Atommüll unverantwortlich. Das unterstreicht der Uranatlas jetzt noch einmal in aller Deutlichkeit.“ Mit diesem Worten begrüßt der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) den jetzt vom Bund für Umwelt Mehr »

Nach EuGH-Urteil: Bundesregierung schweigt über konkrete Schritte zur Stilllegung rechtswidriger Atomkraftwerke

12. September 2019  Atomenergie

TweetWas wird die Bundesregierung mit Blick auf insgesamt bis zu 18 rechtswidrig in Betrieb befindlichen AKWs in den EU-Staaten unternehmen? Auf diese Frage hat jetzt die Bundesregierung dem Abgeordneten Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) schriftlich geantwortet. Der Europäische Gerichtshof hatte jüngst geurteilt, dass die erteilten Genehmigungen für Laufzeitverlängerungen für die Mehr »

Alibi-Maßnahmen der Bundesregierung statt Exportverbot für Uran-Brennstoffe

12. September 2019  Atomenergie

Tweet„Ein Exportverbot für Uranbrennstoffe aus deutschen Atomanlagen zur Versorgung maroder Atomkraftwerke im Ausland bleibt in weiter Ferne. Mit Alibi-Maßnahmen täuscht die Bundesregierung eine im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Prüfung für ein solches Exportverbot vor. Die Exporte – z.B. zur Versorgung gefährlicher AKWs in Belgien – finden jedoch weiter Mehr »