AKW Tihange abschalten – aber ohne Klimakatastrophe

„Die maroden Blöcke 2 des AKW Tihange sowie 3 des AKW Doel müssen schnellstes vom Netz. Dass NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Druck auf die Bundesregierung erhöht, um dieses Ziel zu erreichen, ist richtig. Die Super-Gau-Risiken von Tihange und Doel mit der Klimakatastrophe vom Typ Braunkohle bekämpfen zu wollen, ist absurd und könnte direkt als Marketingvorschlag aus der RWE-Zentrale stammen.“ Mit diesen Worten kommentiert der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) das durchsichtige Manöver des NRW-Ministerpräsidenten die Atomgefahren in einen Vorteil für RWE zu verwandeln.

„Laschets Politik ist wenig überzeugend und durchschaubar. Jedes Mittel scheint ihm Recht, um RWE und die Braunkohle zu fördern. Dafür wird in NRW der notwendige Ausbau der Windenergie ausgebremst und jetzt erklärt er die Braunkohle zum Heilsbringer für den belgischen Atomausstieg“, sagte Zdebel weiter.

 


Ausdruck vom: 20.07.2018, 20:35:57 Uhr
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