AfD-Hetze nach Amokfahrt: Zdebel fordert Aufarbeitung

19. April 2018  NRW, Pressemitteilungen

Für den Münsteraner Bundestabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE) ist die Aufarbeitung der AfD-Hetze nach der tragischen Amokfahrt vom 7.April in Münster noch nicht abgeschlossen. Führende AfD-Funktionäre hatten im Nachgang der Amokfahrt versucht, Flüchtlinge und Muslime für die Tat verantwortlich zu machen.

„Ich stehe noch immer fassungslos davor, wenn ich mir die pietätlosen Tweets und Kommentare führender AfD-Funktionäre im Zuge der Amokfahrt anschaue“, so Zdebel. Unter anderem hatte Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, mit einem Twitterbeitrag die Amokfahrt in Zusammenhang mit der vermeintlich offenen Flüchtlingspolitik Angela Merkels in Verbindung gebracht. Weitere AfD-Funktionäre hatten bewusst Fake News verbreitet und behauptet, es handle sich beim mutmaßlichen Täter Jens R nicht um einen Deutschen.

„Wir dürfen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, denn auch vom lokalen AfD-Kreisverband ist bis heute keine Distanzierung von ihren Parteifreunden erfolgt“, so Zdebel. „Es gilt diesen Fall sorgsam aufzuarbeiten und die Bevölkerung weiter über die unmenschlichen Positionen der AfD aufzuklären“, so Zdebel abschließend.


Ausdruck vom: 27.05.2018, 03:20:01 Uhr
Beitrags-URL: http://www.hubertus-zdebel.de/afd-hetze-nach-amokfahrt-zdebel-fordert-aufarbeitung/
© 2018 Hubertus Zdebel, MdB