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Liebe Münsteranerinnen und Münsteraner, |
seit über dreißig Jahren engagiere ich mich in Münster in sozialen Bewegungen, insbesondere für den Erhalt preiswerten innenstadtnahen Wohnraums. Ich war einer der BesetzerInnen des Hauses Frauenstraße 24 und anschließend unter anderem in Sachen Erhalt der Häuser Breul/ Tibusstraße aktiv. Ich war 1979-1980 Hochschulreferent im AStA der WWU Münster. Von 1987-1989 war ich für die GAL im Rat der Stadt Münster. Nach meinem Austritt aus den Grünen 2007 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE geworden. Seit August 2008 bin ich stellvertretender Sprecher des LINKE- Kreisverbandes Münster. Im August 2009 wurde ich erneut in die Bezirksvertretung Münster-Hiltrup gewählt.
In den achtziger und frühen neunziger Jahren habe ich in Münster als Journalist (City Magazin, Stadtblatt) gearbeitet. Von 1998-2001 war ich Mitarbeiter des Grünen Bundestagsabgeordneten Christian Simmert. Ab 2001 bin ich Büroleiter des Landtagsabgeordneten Rüdiger Sagel (DIE. LINKE. NRW).
Ich bin inzwischen 54 Jahre alt und damit genau im richtigen Alter, in Münster (Wahlkreis 130) erstmals direkt für den Bundestag zu kandidieren. Für mich bleibt das Engagement in außerparlamentarischen Bewegungen wichtig. Denn ohne Druck von außen bewegt sich im Parlament auch nicht viel.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass DIE LINKE in Münster als Alternative zu dem neoliberalen Einheitsblock aus CDU, FDP, SPD und Grünen ein gutes Ergebnis erzielt und im Herbst mit deutlich mehr Abgeordneten in den Bundestag einziehen wird. Dabei werde ich die bundespolitischen Themen Finanz- und Wirtschaftskrise, die Forderung nach Abschaffung von Hartz IV und friedenspolitische Fragen wie den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan in den Mittelpunkt stellen.
Als Bundestagskandidat in Münster kämpfe ich unter anderem dafür, dass die Bahn nicht privatisiert wird, sondern in Bundeshand bleibt und sich diese Bahn dann endlich um den münsterschen Hauptbahnhof kümmert. Außerdem wende ich mich gegen einen Autobahnanschluss in Amelsbüren. Der Anschluss wie das angrenzende Industriegebiet sind so überflüssig wie ein Kropf.
Nach den Bundestagswahlen werden die Folgen der globalen Wirtschaftskrise voll durchschlagen. Es wurden milliardenschwere Rettungsschirme für Banken gespannt. Dieses Geld ist nun futsch. Bruchteile davon hätten gereicht, um die steigende Armut zu bekämpfen und das Bildungssystem gerecht zu gestalten. Kinderarmut ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Altersarmut wird zunehmen.
Bessere Löhne statt noch mehr Einkommensarmut, armutsfreie Grundsicherung statt Hartz IV, gleicher Lohn für gleiche Arbeit - dafür werde ich mich einsetzen!
Ihr Hubertus Zdebel
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